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Placebos wirken bei Risikofreudigen besser - DOPAMIN

Herausgegeben von DIV in Hypnose, Plaxebo, Dopamin · 30/8/2010 13:14:37

Wer hoch pokert, hat nicht nur den Thrill im Leben, sondern auch mehr Chancen auf Besserung seiner gesundheitlichen Wehwehchen – und das ohne starke Medikamente. Denn: Bei Menschen, die schneller mal Risiken eingehen, wirken Scheinmedikamente besser. Und wieder könnte es an den Hormonen liegen.

Placebo wirken bei machen Menschen mehr, bei anderen weniger
Die Wirksamkeit von Placebos hängt offenbar u.a. auch von der Persönlichkeit des Patienten ab. Einer kanadischen Studie zufolge fällt die Reaktion auf ein Scheinpräparat stärker aus, je risikofreudiger der Mensch eingestellt ist.

Dr. Petra Schweinhardt von der McGill Universität in Montreal und ihr Team spritzten 22 männlichen Probanden eine Salzlösung in die Beine, um Schmerzen hervorzurufen. Diese behandelten die Wissenschaftler mit einer wirkstofflosen Körpercreme, die sie als Schmerzsalbe ausgaben. In einem zusätzlich durchgeführten Persönlichkeitstest wurde die Risikobereitschaft der Versuchspersonen ermittelt. Es stellte sich heraus, dass die Abenteurer am häufigsten eine Linderung verspürten.

Die Forscher sehen den Grund in der höheren Dopamin-Empfindlichkeit dieser Personen!  
Frühere Studien ließen bereits vermuten, dass risikofreudige Menschen dieses "Glückshormon" anders verarbeiten als ängstliche Personen. Studien zur Hypnose haben gezeigt: Das auch hier die höheren Dopamin-Empfindlichkeit einer Personen auf die Hypnotisierbarkeit einer Person Rückschlüsse zulässt.  
Quelle: Dr. Petra Schweinhardt, McGill Universität / Montreal

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Dopamin findet sich im ZNS als Transmitter in den Synapsen der Basalganglien, des limbischen Systems und der Hypophyse. Basalganglien haben Anteil an der Steuerung der Willkürmotorik, das limbische System steuert psychische Prozesse und die Hypophyse hat unter Anderem neuroendokrine Funktionen. Dopamin steuert Wachheit und lenkt Aufmerksamkeit, es steigert Neugier, Lernvermögen, Kreativität und Lust auf Sex. Dopamin ist das Hormon der Vorfreude und des Wollens. Es macht uns bereit, den Worten Taten folgen zu lassen. Transmitter können entweder selber als Signal wirken oder sie modulieren die Stärke eines Signals. Dopamin wirkt wie ein Türöffner für andere Neurotransmitter: Es wirkt modulierend auf die Signalübertragung.




An Sex denken - Orgasmus bekommen?

Herausgegeben von DIV in Hypnose - Sexforschung · 29/8/2010 05:44:54
"Sex sells", sagen die alten Angelsachsen. Vielleicht stellte sich auch deshalb die erfolgreiche Sängerin Lady Gaga hin und behauptete: „Ich kann mir einen mentalen Höhepunkt verschaffen“. gegenüber der "The Sun". Ein Skandal? Oder was steckt dahinter? ...

Der Placebo-Effekt kann auch weh tun

Herausgegeben von DIV in Placeboforschung · 29/8/2010 05:35:24
Beim Nocebo-Effekt übersetzt ein Botenstoff Angst in Schmerzen Italienische Wissenschaftler haben entdeckt, warum die Angst vor Schmerzen diese oft erst entstehen lässt. Verantwortlich dafür ist ein Botenstoff namens CCK, der bei Angst in der Darmschleimhaut gebildet wird: Er löst im Gehirn eine Schmerzreaktion aus und verursacht damit einen Effekt, der Nocebo-Wirkung genannt wird. Dieser unangenehme Begleiter der Angst ist beispielsweise auch dafür verantwortlich, dass bei Medikamenteneinnahme dann gehäuft Nebenwirkungen auftreten, wenn der Patient diese erwartet. Die Forscher um Fabrizio Benedetti von der Universität von Turin haben jedoch bereits ein Mittel identifiziert, mit dem die Auswirkungen des Effekts unterdrückt werden können. ...

Hypnose und Schmerzreduktion

Herausgegeben von DIV in Hypnose - Schmerzreduktion · 29/8/2010 05:26:51
Menschen unter Hypnose empfinden keine Schmerzen. Klinische Psychologen der Universität Jena unter der Leitung von Wolfgang H. R. Miltner haben dieses Phänomen mit Hilfe von Elektro-Enzephalografie (EEG) untersucht. Unter Hypnose, so ihre Erkenntnis, ist die gehirnphysiologische Verarbeitung der Schmerzsignale so verändert, dass die notwendigen Informationen nicht zusammenlaufen können. Die Meldung "Schmerz!" wird deshalb nicht abgesendet. ...

Positives Denken kann Krebskranken helfen

Herausgegeben von DIV in Positives Denken · 29/8/2010 05:23:51
Nachgewiesen: Krebskranke können ihre Abwehrkräfte durch positives Denken nachweislich verstärken. Das berichtete Prof. Leslie Walker von der schottischen Universität Aberdeen bei der Jahrestagung der Britischen Psychologischen Gesellschaft in Winchester. Patienten, die sich vorstellen, wie ihr Körper die Krankheit bekämpft, stärken demnach ihr Immunsystem. Für die Studie wurden 80 Frauen, die an Brustkrebs erkrankt waren, in zwei Gruppen eingeteilt. Beide erhielten die normale ärztliche Behandlung einschließlich Chemotherapie und Bestrahlung. Die Hälfte der Frauen nahm außerdem an Entspannungsübungen teil. ...
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