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Untersuchung: Wer positiv denkt, stärkt sein Immunsystem

Herausgegeben von DIV in Gesundheit · 18/10/2010 11:15:09

Kann die Persönlichkeitsstruktur eines Menschen Einfluss auf sein Immunsystem haben? Gehen optimistische Menschen nicht nur mit einer positiveren Lebenseinstellung durchs Leben, sondern auch gesünder? Psychologen der Roehampton University in London, des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf sowie der Techniker Krankenkasse (TK) haben in einer gerade veröffentlichten Studie nachgewiesen, dass optimistische Studierende unter Prüfungsstress weniger anfällig für Infekte der oberen Atemwege sind als ihre weniger positiv denkenden Kommilitonen.

Stress belastet das Immunsystem
Wer das Leben durch die rosarote Brille betrachtet, hat also offenbar nicht nur mehr Spaß am Leben, sondern ist auch besser vor Erkältungen gewappnet. "Viele Studien haben gezeigt, dass Stress das Immunsystem belastet und gestresste Menschen deshalb anfälliger für Krankheiten sind. Wir wollten wissen, ob es im Gegenzug möglich ist, das Infektionsrisiko durch eine positive Lebenseinstellung herabzusetzen", erklärt Heiko Schulz, Psychologe bei der Techniker Krankenkasse, das Forschungsvorhaben.

Zu Beginn der Studie wurden die teilnehmenden 43 Frauen und 37 Männer hinsichtlich ihrer Lebenseinstellung befragt, um die durchschnittlich 23 Jahre alten Studierenden in Optimisten und Pessimisten einzuteilen. "Wir haben die Teilnehmer nach ihrer Zustimmung zu Aussagen wie "Wenn etwas schiefgehen kann, dann geht es auch schief" oder "Was auch immer kommen mag, ich krieg das schon hin" gefragt und entsprechend ihrer Antworten eingeteilt", erklärt Schulz die Herangehensweise der Forscher.

In der Folge untersuchten die Wissenschaftler den Infektionsstatus von 80 Studierenden einmal während und einmal außerhalb ihrer Prüfungsphase. Dafür wurden die Probanden in beiden Phasen nach dem Auftreten von neun Erkältungssymptomen wie verstopfter Nase, Husten oder Halsentzündung befragt. Die Ergebnisse bestätigen die Eingangsthese: Die optimistischen Hochschüler empfanden ihre Prüfungsphase nicht nur als weniger stressig und psychisch belastend, sie wiesen auch weniger Erkältungssymptome auf. "Die Optimisten betrachten die Stressphase eher als Herausforderung, die sie engagiert angehen, was sie eher beflügelt und so besser vor stressbedingten gesundheitlichen Belastungen schützt. Im Gegenzug empfinden Pessimisten die Prüfungsphase als schwer zu bewältigen, sie investieren mehr Energie, um den Stress zu händeln und sind dadurch deutlich anfälliger für Infektionskrankheiten", so Prof. Claus Vögele von der Roehampton University.

Gesund durch positiv Einstellung

Auch wenn die Studie nur auf den einzelnen Stressfaktor "Prüfung" fokussierte und daher nur begrenzt geeignet ist, um generelle Aussagen zum Einfluss von Persönlichkeitsmerkmalen auf das Immunsystem zu treffen, zeigt sie einen Trend auf: Gesundheit lässt sich durch eine optimistische Lebenseinstellung positiv beeinflussen.
Mit einer weiteren größer angelegten Studie in mehreren Altenpflegeeinrichtungen bestätigten die TK-Experten Gerhard Mahltig und Heiko Schulz die Ergebnisse. Auch hier zeigte sich, dass die Optimisten unter den Beschäftigten des Pflegepersonals besser mit Stress umgehen und im Durchschnitt zwei Tage weniger krankgeschrieben waren als ihre pessimistischeren Kollegen.

"Diese Ergebnisse sind hilfreich, wenn es um die Konzeption von Angeboten zur Gesundheitsförderung geht. Anbieter wie Krankenkassen können diese Informationen nutzen, um Präventionsangebote zu entwickeln, die darauf abzielen, auch die Lebenseinstellung und den Umgang der Teilnehmer mit Problemen zu fördern", erklärt Heiko Schulz. "Natürlich kann niemand von einem Tag auf den anderen beschließen, von nun an optimistisch durch das Leben zu gehen. Es ist aber möglich, eine positivere Sichtweise und Strategien zur Stressbewältigung zu trainieren und schließlich auch die Denkrichtung zu wechseln."
Quelle: Techniker Krankenkasse, Roehampton University - London, Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf.




Eine emotionale Verbundenheit mit einem Menschen löst eine charakteristische Hirnaktivität aus

Herausgegeben von DIV in Gehirnforschung · 13/10/2010 11:52:22
Freundschaft spiegelt sich in der Gehirnaktivität wieder: US-Forscher haben herausgefunden, dass bestimmte Hirnareale beim Gedanken an gute Freunde besonders aktiv sind. Sie befindet sich in einem Teil des Gehirns, das für persönlich relevante Informationen zuständig ist. Fremde, selbst wenn sie uns von ihrem Wesen oder ihren Interessen her sehr ähneln, rufen diese starken Reaktionen hingegen nicht hervor. Die Ergebnisse weisen den Forschern zufolge darauf hin, dass soziale Nähe wichtiger bei der Einschätzung anderer Menschen ist als geteilte Interessen. ...

Walnüsse senken stressabhängigen Blutdruck, Nüsse gegen Stress

Herausgegeben von DIV in Gesundheit · 13/10/2010 11:33:30
Schon neun Walnüsse täglich und ein Teelöffel Walnussöl können den Körper vor zu hohem Blutdruck in Stresssituationen schützen. Zu diesem Ergebnis kommen US-amerikanische Wissenschaftler, die untersucht haben, wie sich eine walnussreiche Ernährung auf Blutdruck und Blutgefäße auswirkt. Sie konnten auch zeigen, dass Walnüsse in Kombination mit Leinöl den Zustand der Blutgefäße verbessern können. Die Forscher um Sheila West von der Pennsylvania State University in University Park sehen in ihren Ergebnissen einen weiteren Beleg für die wichtige Rolle von Walnüssen im Rahmen einer gesunden Ernährung. ...

Aktive Arbeitswege sind gut fürs Herz, einfach den Weg zum Büro und nach Hause nutzen

Herausgegeben von Div in Gesundheit · 13/10/2010 11:32:42
Wer den Weg zur Arbeit zu Fuß oder mit dem Rad zurücklegt, senkt gleichzeitig das Risiko, eines Tages an einen Herzversagen zu sterben! Sehr gut fürs Herz Wer auch werktags (nicht nur am Wochenende) körperlich aktiv ist, schützt sein Herz, so eine groß angelegte finnische Studie. Demnach senken Männer, die sich mindestens drei Mal die Woche intensiv bewegen und zum Beispiel zu Fuß oder mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, ihr Risiko, ein Herzversagen zu erleiden, um gute 47 Prozent. ...

Der Humbug mit der Hirnhälften-Atmung

Herausgegeben von IPN in Gehirnforschung · 11/10/2010 16:21:20
Unsere Messungen zeigten: Es geht immer wieder das Gerücht, dass es die Tätigkeit der beiden Hirnhälften harmonisiere, wenn man sich abwechselnd das linke und das rechte Nasenloch beim atmen zudrückt, während man jeweils zwei, drei Atemzüge tut. Wer auch immer diesen Unsinn in die Welt gesetzt hat, es bleibt ein Humbug – egal, wie oft es auch verbreitet wird. Wenn eine Änderung der Hirnaktivität auftritt, dann nur aufgrund der Vortstellung, also aufgrund einer Visualisation und Einbildung. ..
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