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Gedankenstopp - die Hintergründe

Gedankenstopp



"Was wir sind, ist das Ergebnis unserer vergangenen Gedanken."
Um mit der Psychonetik- Methode™ besser vertraut zu werden, müssen wir das, was wir Bewusstsein nennen, näher betrachten. Was ist nun mit Bewusstsein gemeint?

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Dazu eine kleine Exkursion in die Psychologie:

Es wird zwischen dem Wachbewusstsein, dem ICH-Bewusstsein (Ego)
und dem so genannten Unbewussten unterschieden.

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Hintergründe:
Während das Wachbewusstsein vor allem in Sprache "denkt", arbeitet das Unbewusste vor allem mit Symbolen. Deshalb bedient man sich hier besser der Visualisation (bildhaften Vorstellung)
, wenn man das Unbewusste ansprechen will, da Bilder einfacher "übersetzt" werden können als Sprache. Verschiedene Untersuchungen besagen, dass dem Unbewussten sehr viel mehr Kapazität (90%) als dem Bewusstsein zu Verfügung steht. Es erscheint also lohnenswert, sich mit Techniken vertraut zu machen, die eben diese Kapazität nutzbar machen. Darüber hinaus liegt im bzw. über dem Unbewussten auch noch ein Bewusstseinteil den wir als das Überbewusstsein bezeichnen. Wenn man sich das Bewusstsein in verschiedenen Schichten vorstellt, dann finden wir "oben" eben unser wachbewusstes ICH und "unten" das Unbewusste.

Das ICH-Bewusstsein ist, wenn wir genauer hinsehen aber auch die Schnittstelle zwischen Wachbewusstsein und Unbewusstem. Ferner findet man in den tieferen Schichten des Unbewussten so eine Art "Überbewusstsein"
oder "höheres Selbst".

Der Denker

Unser Bewusstsein funktioniert sehr stark über das gesprochene, gedachte Wort. Die Wichtigkeit der inneren und äußeren Sprache für das Bewusstsein zeigt sich, wenn man eine schwierige Aufgabe zu lösen hat und sich in verinnerlichter sprachlicher Selbstanweisung schrittweise der Lösung annähert. Allein ein Photo zu betrachten und es innerlich zu reflektieren ist ohne Sprache fast nicht möglich. Das ICH-Bewusstsein ist das, was wir den "Denker" nennen können, er kann logische Gedankengänge durchführen. Anderseits wird dieser "Denker" aber auch als Sprachrohr des Unbewussten benützt. Denken wir rein logisch, so geht der "Denker" seiner vorbestimmten Arbeit nach. Tritt das Denken zwanghaft, ruhelos, destruktiv auf, ist es eigentlich kein wirkliches
Denken mehr sondern nur ein Gedankenstrom besser noch Gedanken und Worte, die aus dem Unbewussten eingespielt werden. Kaum entsteht ein Problem, tauchen immer wieder die gleichen ungeliebten Gedankengänge auf. Wir führen ständig bewusst und unbewusst innere Dialoge. Wir sprechen mit uns selbst und instruieren uns, was wir tun und lassen sollen. Bei Versagensangst demotivieren wir uns durch negative Selbstinstruktionen. Gelingt uns etwas nicht so neigen viele Mensche dazu, sich selbst in Gedanken (manchmal
sogar laut) zu beschimpfen, Sätze wie „Ich bin ein Versager“, „Mir gelingt auch gar nichts“, „Dazu bin ich einfach zu dumm“, „Immer habe ich das Pech“, „Ich merke mir überhaupt nichts“… und ähnliche werden immer wieder bei jeder auftretenden Schwierigkeit, bei jedem Problem, im inneren Dialog wiederholt. Das ÜBER-Bewusstsein oder höhere Selbst ist der Teil der für den Zustand des Flow zuständig ist. Dieser Bewusstseinsteil macht sich hingegen im Alltag nur wenig bemerkbar. Viele wissen gar nicht, dass sie wirklich über so einen Bewusstseinsteil verfügen. Die meisten Menschen kennen nur den Denker und halten das denkende ICH für das was sie wirklich sind. Sie glauben, sie sind ihre Gedanken („Ich denke also bin ich.“ - Descartes)
.

Sie identifizieren sich mit dem was denkt und leider auch mit dem was sie denken.
Der grundlegendste Irrtum ist, dass wir gelernt haben Denken mit Sein und Identität mit Denken gleichzusetzen. Wir haben in unserer Kultur diesen Denker überbewertet und so das Überbewusstsein gar nicht erst entdeckt. Das Überbewusstsein wurde schon in unserer Kindheit vom denkenden ICH überdeckt.

Wir identifizieren uns einzig und alleine mit dem denkenden ICH.
Das denkende - ICH ist ein hervorragendes Instrument, wenn es richtig benutzt wird.
Bei falschem Gebrauch kann es allerdings destruktiv werden.
Genauer gesagt ist es nicht so, dass wir unseren Verstand falsch gebrauchen – sondern wir gebrauchen den Verstand normalerweise überhaupt nicht.

Er gebraucht uns.

Das ist das wahre Problem. Wir halten uns für den denkenden Verstand.
Und was noch viel unangenehmer ist, der Denker beherrscht uns und nicht wir beherrschen den Denker in uns.

Das klingt für viele wahrscheinlich überzogen aber durch die später folgenden Übungen können Sie sich selbst davon überzeugen.

Es ist eine Tatsache:
Unser Denk-Instrument hat die Macht über uns gewonnen. Sie glauben das nicht?


Dann frage ich Sie:
Können Sie sich von ihrem Denken befreien, wann immer Sie wollen?
Können Sie sofort aufhören zu denken?
Können Sie die Ruhe ohne Gedanken im Kopf einfach einschalten?
Können Sie, wann immer Sie wollen und unter allen Umständen mit dem Denken aufhören?
Können Sie negative Dialoge oder negative Gedanken sofort abbrechen und zum denken aufhören?
Können Sie negative Gedanken und Vorstellungen gleich gar nicht erst entstehen lassen?


Der Beobachter

(Vieles deutet darauf hin, dass das was wir als den Beobachter bezeichnen vor allem im Limbischen Hirnsystem und im Stammhirn = Ur-Hirn lokalisiert ist.)

Ob wir leise oder laut denken, unser Unbewusstes hört immer mit und hält das, was wir uns selbst sagen, bzw. was wir dabei denken, für wahr. Dass es aber eine höhere Instanz des Denkens in jeden von uns gibt, ist den meisten von uns unbekannt. Wie können wir den Beobachter, das höhere ICH aber erkennen?

Nein, die meisten Menschen können das nicht oder nur für einen sehr kurzen Augenblick von 1 - 10 Sekunden.

Trifft das auch auf Sie zu, dann ist Ihr denkendes ICH aus dem Gleichgewicht geraten. Denken ist zu einer mentalen bzw. sogar gesundheitlichen Störung geworden.

Dann sollten Sie sich fragen:

Wer bzw. was entscheidet über ihre Sicht der Dinge?
Wer oder was beurteilt, ob das, was Ihnen widerfährt, gut oder schlecht ist?
Das denkende ICH, doch das ist grundlegend falsch, nicht unser denkendes ICH, sondern das höhere-Selbst bzw. unser höheres ICH sollte die wichtigen Entscheidungen treffen. Dieses ist die Persönlichkeitsinstanz die man als den Beobachter in uns bezeichnen kann.


Das geht nur, wenn wir zuerst das innere Melodram von Gedanken neutral beobachten. Durch diesen Prozess der neutralen Beobachtung kann man sich unmittelbar von der Überaktivität des denkenden ICHs, des Egos, befreien. Es gibt einen einfachen Prozess, in dessen Zuge man lernt, sich von negativen, die Persönlichkeit beschränkenden, Gedankengängen zu befreien und gleichzeitig einen Prozesses der Neubildung des Ich-Bewusstseins zu aktivieren. Damit das geschehen kann, muss zuvor das denkende ICH unter Kontrolle gebracht
werden.  Danach entsteht eine Neuordnung. Das denkende ICH wird sich wieder seiner ursprünglichen Aufgabe bewusst (zu denken, nicht zu interpretieren bzw. negative Gedankenbilder zu inszenieren)
. Im Laufe dieses Prozesses tritt der Beobachter, das höhere ICH, hervor.
Der Beobachter wird normalerweise durch den ständigen Gedankenfluss überdeckt.
Der wie eine gedankliche Hyperaktivität uns in den ewig gleichen ungewünschten Verhaltensmustern festhält. Wenn Sie den Beobachter heraustreten lassen, dann werden Sie erkennen, dass es einen enormen Bereich von Intelligenz jenseits des normalen Denkens gibt.

Danach entsteht eine Neuordnung. Das denkende ICH wird sich wieder seiner ursprünglichen Aufgabe bewusst (zu denken, nicht zu interpretieren bzw. negative Gedankenbilder zu inszenieren).

Im Laufe dieses Prozesses tritt der Beobachter, das "höhere ICH", hervor.

Der Beobachter wird normalerweise durch den ständigen Gedankenfluss überdeckt.
Der wie eine gedankliche Hyperaktivität uns in den ewig gleichen ungewünschten Verhaltensmustern festhält. Wenn Sie den Beobachter heraustreten lassen, dann werden Sie erkennen, dass es einen enormen Bereich von Intelligenz jenseits des normalen Denkens gibt.

Sie werden erkennen, dass Ihr denkendes ICH nur einen sehr kleinen Teil dieser Intelligenz ausmacht. Dann zeigt sich, dass Kreativität, Freude, Erfolg und innerer Friede, seinen Ursprung jenseits des denkenden ICHs hat. Ein neues, komplexeres Bewusstsein erwacht. Zuerst muss das denkende ICH aber unter bewusste Kontrolle gebracht werden. Der automatische Denkprozess muss, wann immer man will, wo immer man will und
unter welchen Umständen auch immer, (vor allem im Falle von Krisen und Krankheiten)
einfach zur Ruhe gebracht werden können. So entsteht eine vorübergehende Trennung vom denkenden ICH (Ego) und dem Beobachter (Über- ICH).

Nach der Neujustierung des denkenden ICHs wird dieses mit dem Beobachter zusammengeführt. Dann übernimmt das denkende ICH den Aufgabenbereich, der ihm von der Natur zugeteilt wurde. Es denkt frei von negativen – unbewussten – Gedankengängen.

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So entsteht ein befreites Bewusstsein, welches das Hier und Jetzt besser genießen kann.
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Ohne die belastenden negativen Programme, Einstellungen und Gedanken können wir freier und präziser unsere Entscheidungen treffen. Im Spitzensportbereich kann der Athlet, frei von negativen Gedanken, seine beste sportliche Leistung bringen.
Der Manager kann seine Entscheidungen aus einem rein logischen Verstand und aus der Kreativität des Über-ICHs – des Unbewussten – heraus treffen. Gedanken, Einstellungen und Vorurteile die uns bisher im Weg standen, sind für immer verschwunden. Und das Schöne dabei ist, dass der Prozess, der dies alles ermöglicht, einfach einzuleiten ist.

Nur einige einfache Übungen und Sie werden sich frei von allem Negativen fühlen.


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