Praxis Gedankenstopp-Teil1 - De - Hypnose

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Praxis Gedankenstopp-Teil1

Gedankenstopp
 



Gedankenstopp, die Praxis

Um Neues zu erreichen, müssen wir bereit sein Altes aufzugeben.
Alle Übungen, die zu diesem Prozess gehören haben wir in unserem Labor auf ihre
Wirksamkeit hin überprüft. Schon wenn Sie die ersten Übungen und Tests dieses
Prozesses durchführen, werden Sie die Wirkung sofort spüren und erkennen.

Der Erfolg zeigt sich sofort, im Augenblick der Übung. Natürlich
verbessert sich der Prozess im Zuge der täglichen Übung immer
weiter, aber der erste Erfolg tritt unmittelbar ein. Das
Gedankenstopp-Training kann von jedem durchgeführt werden,
egal ob Kind, Erwachsener, gesunde oder kranke Person.



Sie können gleich jetzt mit dem ersten Teil der Übung beginnen.


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Gleich vorweg:
Dieser Prozess ist nicht irreversibel. Sie können dieses neue
Bewusstsein einfach testen. gefällt es Ihnen, so machen Sie die Übungen weiter.
Erst nach einiger Zeit (je nach Typ unterschiedlich) beginnt sich der neue
Bewusstseinszustand zu festigen bzw. dauerhaft zu etablieren. Hören Sie aber mit
den Übungen in der Anfangsphase wieder auf, so stellt sich Ihr alter
Bewusstseinszustand schnell wieder her.
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1. Übung - Beobachten der Gedanken:
Schließen Sie für etwa dreißig Sekunden Ihre Augen und achten Sie dann auf Ihre Gedanken. Achten Sie auf die Stimme in Ihrem Kopf. Beobachten Sie ganz neutral Ihr Denken, dabei sollten Sie nichts bewerten (weder
„Das ist ein positiver-„ noch „Das ist ein negativer Gedanke.“)
. Beschränken Sie sich also auf das Beobachten.

Lauschen Sie… Kommen Gedanken, so wiederholen Sie diese ohne Bewertung 1x im Geist. Achten Sie vollkommen unvoreingenommen auf die Stimme des denkenden ICHs.

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Also denken Sie z.B. -- "ob das geht?" -- so wiederholen Sie im Geist einfach -- "ob das geht? -- nicht mehr und auch nicht weniger.
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Übungsdauer:

Anfänger:
3 Minuten
Fortgeschrittener:
15 Minuten


Tipp - Nach der Übung:
Anfangs wird es etwas gedauert haben bis der erste Gedanke aufgetaucht ist. Das Besondere daran war, dass Sie etwas gedacht haben und zusätzlich die Gedanken, den Denker an sich auch beobachten haben!
Also war das, was Ihre Gedanken beobachten konnte, etwas Übergeordnetes. Wer ist dieser Beobachter in Ihnen? Wenn Sie einen Gedanken beobachten, sind Sie sich nicht nur dieses Gedankens bewusst, sondern auch Zeuge Ihrer Gedanken. Selbst jetzt, wo Sie über diesen Prozess nachdenken, ist dieser Beobachter vorhanden, er ist immer vorhanden jedoch nicht immer aktiv! Dadurch, dass wir die Beobachtung unserer Gedanken vornehmen können erschließt sich uns eine neue Bewusstseinsdimension!

Doch darüber hinaus führt diese einfache Form der Selbstbeobachtung zu einer konzentrierten Aufmerksamkeit und Selbstbesinnung. Die Klarheit, die man dadurch gewinnt, hilft dabei, die Realität besser zu durchschauen und einen höheren Freiheitsgrad zu erreichen um ungewünschte Verhaltensmuster aufzulösen.
Durch dieses einfache Verfahren des neutralen Beobachtens von Gedanken verlieren die Gedanken ihre Macht über Sie. Das ist der Anfang vom Ende des unfreiwilligen, zwanghaften negativen Denkens. Und immer wenn ein Gedanke verflogen ist, erleben Sie eine Unterbrechung im Gedankenstrom. Es entsteht eine Lücke des Nichtdenkens. Außerdem wird durch die Übungen die linke Gehirnhälfte aktiviert, die Gehirnhälfte, die das Hier und Jetzt, die aktuelle, reale Situation erfasst.

Zu Beginn sind diese Lücken des Nichtdenkens zumeist ein paar Sekunden lang, aber mit einiger Übung dehnen sich diese Lücken aus. Wenn die Lücken des Nichtdenkens entstehen, empfinden Sie eine innere Stille und Frieden. Das ist der natürliche Zustand in dem Sie sich eins fühlen mit dem inneren Sein. Ein Zustand der
ansonsten durch das ständige Denken verhindert wird. Durch einige Übung wird das Gefühl der
inneren Ruhe immer intensiver. Mit einiger Übung werden Sie bemerken, dass negative Gedanken immer seltener auftauchen, dass sich der Fluss des ruhelosen Denkens auflöst. So entsteht durch diese Methode der Gedankenbeobachtung nicht nur eine tiefe innere Ruhe, sondern auch ein bereinigen des Denkens. Das
denkende ICH wird von negativen Gedanken und Programmen gereinigt. Im neuen Zustand werden Sie den Denker weiter benutzen, aber auf wesentlich effektivere und konzentriertere Art und Weise als vorher. Sie benützen das denkende ICH dann hauptsächlich für praktische Zwecke und sind frei von dem automatisierten inneren Dialog. Wenn Sie das denkende ICH dann gebrauchen um zum Beispiel eine kreative Lösung zu finden, dann benützen Sie eine Technik, die das Bewusstsein zwischen Beobachter und denkendem Bewusstsein hin und her pendeln lässt. Das hin- und herpendeln zwischen Gedanken und Stille, zwischen Verstand und höherem
Sein bringt dann schnell eine kreative, neue Lösung für Ihr Problem.

Nur auf diese Weise ist kreatives Denken möglich, denn nur dann ist es geordnet. Denken allein ist in diesen Fall zu wenig, die Intuition kommt aus der Quelle des höheren ICHs, des Beobachters. Mehr zu dieser Methode erfahren Sie später. Dies ist nur eine Methode von mehreren um das denkende ICH zu reinigen und die innere Ruhe zu erreichen. Im Zuge dieses Buches werden wir Ihnen noch weitere Methoden zum Erreichen dieses Zustandes aufzeigen. Warum denken wir oft destruktiv, warum hat sich das Denken unserer Kontrolle entzogen?
Unser denkendes ICH ist an sich ein praktisches Instrument. Dieses Instrument ist nützlich bei bestimmten Aufgaben, und wenn die ausgeführt sind, sollten wir das Denken ausschalten können, wie man einen PC abschaltet den man derzeit nicht benötigt.

Wie schon gesagt, sind in Wirklichkeit ca. 75% der Gedanken (oft sogar mehr)
nutzlos und ständig negative Wiederholungen die schädlich wirken. Beobachten Sie Ihr Denken und Sie werden schnell herausfinden, dass das stimmt. Doch das zwanghafte Denken ist eine Sucht. Das denkende ICH scheint – solange wir es nicht
zu beobachten beginnen – stärker zu sein als wir. Bis zu diesem Augenblick haben wir ja auch geglaubt, dass wir eigentlich der Denker sind, der in einem Körper steckt. Wir sind süchtig nach dem Denken, da wir uns ausschließlich mit unserem Denken identifiziert haben!
Wir beziehen normalerweise unser Selbstgefühl aus dem Inhalt und den Aktivitäten unseres denkenden ICHs.

Das Selbstbild
Die meisten Menschen glauben, es würde Sie nicht mehr geben, wenn Sie aufhörten zu denken. Schon in der Kindheit entsteht so ein geistiges Bild von dem, was Sie zu sein glauben. Dieses Bild basiert auf Ihren Gedanken und Vorstellungen über Sie. Dieses Selbstbild bezeichnet man auch als Ego. Dieses Selbstbild kann nur durch ständiges Denken aufrecht gehalten werden. Nur der Fluss von negativen Gedanken, von positiven und auch negativen Vorstellungen erhält dieses Selbstbild aufrecht. Wir beschränken uns dadurch auf eine Rolle, auf ein Verhalten, auf ein Reaktionsmuster, da wir diesen ständigen Suggestionen unseres denkenden ICHs
unterliegen. Das denkende ICH hat sich ohne unser Wissen, ohne dass wir etwas davon bemerkt haben, verselbständigt. Dieser Bewusstseinsteil besitzt so viel Intelligenz, dass er uns vorgaukeln kann, unser gesamtes ICH zu sein.

Nun gibt es aber ein großes Problem:
Für das denkende ICH (das Ego) existiert im Grunde genommen das Hier und Jetzt, der momentane Augenblick, nicht wirklich. Es lebt ausschließlich von der Vergangenheit und projiziert in die Zukunft. Es hält uns in einer Illusion fest.
Damit wir in dieser Illusion bleiben, ist es ständig damit beschäftigt, die Vergangenheit am Leben zu erhalten, denn ohne sie würde sich das, was wir glauben zu sein, unser falsches Selbstbild als Konstrukt auflösen. Damit dieses falsche Selbstbild bestehenbleiben kann, projiziert das denkende ICH immer wieder in die Zukunft. Es sagt: “Bald, eines Tages, wenn dies oder das geschieht, dann wird es mir gut gehen. Ich bin dann reich, unabhängig, und ich werde glücklich sein."

Durch diese Projektion hält das denkende ICH uns im Zustand der stetigen Hoffnung.
Anders herum malt es uns gedanklich für die Zukunft Negatives aus. Das denkende ICH lebt immer in der Vergangenheit. Es betrachtet alles aus der Vergangenheitsperspektive. Oder es "lebt" in der fiktiven vorgestellten Zukunft. Beobachten Sie Ihr Denken und Sie werden überrascht sein, wenn Sie entdecken,
dass es so ist.

 
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